Plattform Tourismusforschung

 
 
 

Eine Online-Befragung von Führungskräften im österreichischen Tourismus ergab:

  • 88% der Befragten waren der Meinung, dass die Interessen der F & E nur unzureichend vermittelt und wahrgenommen bzw. verstanden werden.
  • 68 % der Befragten waren der Meinung, dass es dafür einer eigenen Initiative bedarf

Die F & E Bemühungen werden damit der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Reisebranche in Österreich nicht gerecht. Die Plattform Tourismusforschung hat sich 2014 innerhalb des TIC-A konstituiert. Die Mitglieder der Initiative sind:

  • IMC FH-Krems
  • FH Salzburg
  • FH Wien
  • MCI Innsbruck
  • Modul University
  • Statistik Austria
  • Kondeor Marketinganalysen GmbH
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg

Zielsetzungen der Plattform sind:

 

Kooperation: Die Struktur der F & E Landschaft im österreichischen Tourismus ist komplex, vielfältig und fragmentiert. Es bestehen Insellösungen aus denen sich kein ganzheitliches Bild erkennen lässt. Die Kooperation der Institute und der damit verbundene Austausch ist die Grundlage für eine gemeinsame Research Agenda.

 

Vernetzung: Das Ausmaß an Vernetzung entlang des Innovationsprozesses von der Grundlagenforschung über angewandte Forschung und Entwicklung hin zum Unternehmen (User) ist ein wichtiges Anliegen. In diesem Zusammenhang ist die Plattform zukünftig bestrebt zu wachsen und alle Player zu inkludieren.

 

Finanzierung: Eine nachhaltige Finanzierung für die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sicher zu stellen, stellt einen weiteren Schwerpunkt der Initiative dar. Neben der effizienteren Nutzung bestehender Quellen sind es „Crowd-Funding-Initiativen“ und Auftragsforschung, die diesem Anspruch gerecht werden sollten.

 

Der TIC-A versteht sich in diesem Zusammenhang als Kommunikationsplattform mit dem Ziel die Wertschätzung der F & E Bemühungen in der Reisebranche zu verbessern. Der TIC-A veranstaltet Networkings, Symposien und Leistungspräsentationen wie das Science Lab auf der Ferienmesse um sich mit der Tourismuspraxis auszutauschen.

 

Eine verbesserte Kooperation und Vernetzung der Player im Innovationsprozess spart Zeit. Ideen werden in Konzepten und Prototypen umgesetzt und auf deren Tauglichkeit (Failure) hin getestet.

 

Die Einbindung und der Austausch aller beteiligten Player kreiert Projekte und damit Chancen. Die Wertschätzung von Innovationen in der Travel Industry steigt mit dem Verständnis dafür.

 

Die Erkenntnisse werden von bestehenden Organisationen oder Start-Ups aufgegriffen und in Form von Lösungen für die Travel Industry umgesetzt.